CNC Kalkulator

Kostenloser Angebotsassistent

Kalkulieren Sie Ihr Fertigungsangebot Schritt für Schritt – im Dialog mit dem Angebots-Bot oder als Formular. Jede Eingabe wird erklärt; Stückkosten, Zuschläge und die Summe aller Positionen werden automatisch berechnet.

Bis zu 20 Positionen mit Material, Fertigungszeiten, Stundensätzen und kaufmännischen Konditionen. Rechnet mit Ihren Angaben, ohne Anmeldung.

Teile & Material

Beginnen Sie mit der Stückzahl und dem eingekauften Rohteil. Der Materialpreis je Stück enthält Zuschnitt und Verschnitt. Nutzen Sie bei Bedarf den Materialkostenrechner.

Position 1
Eindeutiger Name der Position; erscheint in der Kalkulation.
Zum Beispiel Rundmaterial Ø 40 × 65 mm. Prüfen Sie Aufmaße und Verschnitt im eingetragenen Materialpreis.
Zum Beispiel Lieferantenangebot, Nachkalkulation, CAM oder eigene Schätzung mit Datum. Damit bleibt erkennbar, welche Werte noch zu prüfen sind.
Anzahl Teile, die mit einmaligem Rüsten und Programmieren gefertigt werden. Je größer das Los, desto kleiner der Anteil dieser Einmalkosten je Stück.
Einkaufspreis des Rohteils inklusive Zuschnitt und Verschnitt je Stück. Aus dem Material-Rechner oder der Rechnung des Lieferanten.

Fertigung & Zeiten

Erfassen Sie die Zeiten und weiteren Kosten. Haupt-, Neben- und Handarbeitszeit gelten je Teil. Rüsten und Programmieren fallen einmal für das gesamte Los an. Fremdleistungen und Prüfaufwand nicht doppelt zählen.

Position 1
Zeit, in der die Maschine zerspant, aus der Bearbeitungszeit oder der CAM-Simulation. Sie wird mit Maschinen- und anteiligem Lohnsatz bewertet.
Einlegen, Spannen, Messen, Werkzeugwechsel und Späne entfernen. Maschine und Bediener sind dabei voll belegt.
Entgraten, Reinigen, Kennzeichnen und Verpacken per Hand außerhalb der Maschine. Wird nur mit dem Lohnsatz bewertet.
Zeit zum Einrichten der Maschine, Spannen, Nullpunkt, Werkzeuge einmessen und Erstteil freigeben. Maschine und Bediener sind dabei voll belegt. Genauer im Rüstkosten-Rechner.
CAM-Programmierung, Simulation und Dokumentation für dieses Los. Bei Wiederholteilen mit vorhandenem Programm auf 0 setzen.
Nur wenn das Teil auf zwei Maschinen gefertigt wird, etwa erst Drehen und dann Fräsen: Kosten der zweiten Maschine ohne Personal. Leer bedeutet eine Maschine; dann gelten Hauptzeit, Rüst- und Programmierzeit oben für diese eine Maschine, auch bei Komplettbearbeitung auf einer Dreh-Fräsmaschine.
Zerspanzeit auf der zweiten Maschine, etwa das Fräsen nach dem Drehen. Wird mit deren Satz und dem anteiligen Lohnsatz bewertet.
Einlegen, Spannen und Messen auf der zweiten Maschine. Maschine und Bediener sind dabei voll belegt.
Rüsten der zweiten Maschine für dieses Los, von Ihrer Werkstatt anzugeben (0, wenn nichts anfällt). Wird mit dem Satz der zweiten Maschine plus Lohnsatz bewertet.
Eigenes Programm für die zweite Maschine, von Ihrer Werkstatt anzugeben (0 bei vorhandenem Programm). Wird mit dem Programmiersatz bewertet.
Verschleiß an Fräsern, Bohrern und Wendeplatten je Teil, zum Beispiel aus dem Werkzeugkosten-Rechner.
Messmittel, Messprotokolle und Zeugnisse je Teil, soweit sie nicht in der Nebenzeit enthalten sind.
Zugekaufte Arbeitsgänge wie Härten, Eloxieren oder Schleifen je Teil inklusive Fracht.
Optional: kleinster Rechnungsbetrag des Lieferanten je Auftrag, etwa ein Mindestlos beim Härten. Liegt Fremdleistung je Stück mal Fertigungsmenge darunter, wird die Differenz einmal je Los berechnet. Leer bedeutet kein Mindestbetrag.

Sätze & Zuschläge

Verwenden Sie die Sätze Ihres Betriebs. Der Maschinensatz enthält kein Personal; das wird über Lohnsatz und Bedieneranteil ergänzt. Zuschläge nur für Kosten verwenden, die noch nicht enthalten sind.

Position 1
Anteil der Teile, die nicht gut werden. Sie haben Material und Maschinenzeit gebraucht; die Kosten verteilen sich auf die Gutteile. Einmalkosten bleiben davon unberührt.
Zuschlag für Einkauf, Lagerung und Handling des Materials. Üblich sind 3 bis 10 %.
REFA-Zuschlag auf Haupt- und Nebenzeit für Störungen, persönliche Zeiten und Erholung. Üblich sind 5 bis 15 %.
Kosten der Maschine ohne Personal, zum Beispiel aus dem Maschinenstundensatz-Rechner.
Kosten einer produktiven Bedienerstunde, zum Beispiel aus dem Lohnstundensatz-Rechner.
Anteil der Hauptzeit, in dem der Bediener gebunden ist. 100 % bei einer Person je Maschine, weniger bei Mehrmaschinenbedienung oder automatischem Betrieb.
Kostensatz des Programmierers oder Arbeitsvorbereiters, meist höher als der Bedienersatz.
Gemeinkosten für Verwaltung und Vertrieb als Zuschlag auf die Herstellkosten, aus dem Gemeinkostenzuschlag-Rechner (BAB). Üblich sind 8 bis 20 %.

Preis & Varianten

Legen Sie Risiko, Gewinn, mögliche Nachlässe, Fracht und Steuer fest. Nachlässe werden im Listenpreis vorgehalten. Mengenvarianten halten Einmalkosten konstant und ändern nur die Stückzahl.

Reserve auf die berechneten Selbstkosten aller Positionen, vor Gewinn und Nachlässen. Kein Ersatz für fehlende Kosten oder unbekannte Zeiten.
Gewinnsatz; ein höherer Satz erhöht den Verkaufspreis.
Aufschlag bezieht den Gewinn auf die Selbstkosten, Marge auf den Verkaufspreis. Bei gleichem Prozentsatz ergibt die Marge einen höheren Preis.
Abzug vom Zielpreis; muss bei der Preisbildung vorgehalten werden.
Anteil am Zielpreis; erhöht den notwendigen Zielverkaufspreis.
Nachlass auf den Listenpreis; erhöht den notwendigen Listenpreis.
Durchlaufposten nach Preisnachlässen; erhöht Nettoauftrag und Umsatzsteuer.
Steuersatz für diese Rechnung; höherer Satz erhöht den Bruttoendbetrag.
Optional: 2 verdoppelt alle Stückzahlen. Material- und Stückzeiten bleiben je Teil gleich; Rüsten und Programmieren bleiben je Los gleich. Keine automatische Einkaufspreisstaffel.
Optional: 2 verdoppelt alle Stückzahlen. Material- und Stückzeiten bleiben je Teil gleich; Rüsten und Programmieren bleiben je Los gleich. Keine automatische Einkaufspreisstaffel.
Optional: 2 verdoppelt alle Stückzahlen. Material- und Stückzeiten bleiben je Teil gleich; Rüsten und Programmieren bleiben je Los gleich. Keine automatische Einkaufspreisstaffel.

Ergebnis & Prüfung

Prüfen Sie alle Angaben und berechnen Sie das Angebot. Die Summe und alle abhängigen Werte entstehen aus Ihren Eingaben. Änderungen sind über die vorherigen Schritte möglich.

Leer bedeutet unbekannt. Tragen Sie 0 nur ein, wenn diese Kosten oder Zeiten tatsächlich entfallen. Schätzungen bleiben Schätzungen und müssen vor einem verbindlichen Angebot geprüft werden.

Prüfen Sie Werkstoff, Aufmaße, Toleranzen, vollständige Arbeitsgänge, Zeitquellen und Lieferantenpreise. Die Rechnung prüft keine Fertigbarkeit und ersetzt keine technische Freigabe.

Alle Kosten- und Zeitfelder brauchen einen Wert. Fehlende Beträge werden nicht automatisch zu 0.