Stückkosten und Verkaufspreis
Stückkosten und Verkaufspreis
Kalkuliert Material, Hauptzeit, Nebenzeit, Rüsten, Programmieren, Nachbehandlung, Gemeinkosten und Gewinn zu Selbstkosten und Stückpreis eines Loses.
Vom Bauteil zum Preis
Datei auswerten, Rohteil und Fertigung festlegen, Kosten herleiten. Alle Vorschläge lassen sich vor der Übernahme ändern.
So verwenden Sie das Ergebnis
Tragen Sie Stundensätze aus der eigenen Betriebsabrechnung ein. Die Vorgaben sind Startwerte für eine Lohnfertigung mit CNC-Fräsmaschine und ersetzen keine eigene Kostenstellenrechnung.
Verwaltung und Vertrieb werden auf die Herstellkosten gerechnet. Stecken Gemeinkosten bereits im Maschinenstundensatz (zum Beispiel Raum oder Energie), setzen Sie sie nicht noch einmal in den Zuschlägen an.
Der Rüstanteil zeigt, ab welcher Losgröße sich eine Fertigung lohnt. Für den Preisverlauf über mehrere Mengen nutzen Sie die Staffelpreise, für Nachlässe wie Skonto und Rabatt die Angebotskalkulation.
Formeln
Stückzeit = (Hauptzeit + Nebenzeit) · (1 + Verteil- und Erholzeit)Hauptzeit-Kosten = Hauptzeit / 60 · (Maschinensatz + Lohnsatz · Bedieneranteil)Nebenzeit-Kosten = Nebenzeit / 60 · (Maschinensatz + Lohnsatz)Einmalkosten je Stück = (Rüstkosten + Programmierkosten) / LosgrößeHerstellkosten = Einzelkosten je Stück / (1 − Ausschuss) + Einmalkosten je StückSelbstkosten = Herstellkosten · (1 + Verwaltung und Vertrieb)Preis = Selbstkosten · (1 + Gewinn) oder Selbstkosten / (1 − Marge) Quellen: VDI 3258 Blatt 1 (Kostenrechnung mit Maschinenstundensätzen); REFA-Methodenlehre (Zeitarten, Verteil- und Erholzeit); Zuschlagskalkulation nach gängiger Betriebswirtschaftslehre (Industriekalkulation)