Hauptzeit Fräsen
Hauptzeit Fräsen
Berechnet die Fräszeit je Teil für Planfräsen, Konturfräsen, Nutenfräsen und Taschenfräsen aus Weg, Zustellungen sowie An- und Überlauf.
So verwenden Sie das Ergebnis
Die Hauptzeit ist nur der Teil der Fräszeit, in dem das Werkzeug schneidet. Werkzeugwechsel, Spannen und Messen kommen als Nebenzeit hinzu; die Stückzeit fasst alles zusammen.
Prüfen Sie, ob die berechnete Drehzahl und der Tischvorschub von der Maschine tatsächlich gefahren werden. Bei kurzen Wegen und vielen Richtungswechseln erreicht die Maschine den Vorschub oft nicht.
Bei Taschen mit kleinen Eckenradien oder Inseln kann der tatsächliche Weg deutlich länger sein. Das Ergebnis ist eine Vorkalkulation, keine Simulation.
Formeln
n = vc · 1000 / (π · D)vf = fz · z · nPlanfräsen: Weg je Bahn = l + 2 · la + 2 · sa mit la = (D − √(D² − ae²)) / 2Konturfräsen, offen: la = √(ae · (D − ae)); geschlossen außen/innen: Konturlänge ± π · DNut: Weg des Mittelpunkts = Nutlänge − DTasche, Zickzack: Bahnen = b / ae + 1, Weg = Bahnen · a + b mit a = Länge − D, b = Breite − Dth = Weg / vf (Eintauchen mit dem prozentualen Eintauchvorschub) Quellen: Tabellenbuch Metall (Europa-Lehrmittel): Hauptnutzungszeit und Anlaufwege beim Fräsen; REFA: Methodenlehre des Arbeitsstudiums, Zeitarten nach Auftragszeit; DIN 6580 / DIN 6581 (Begriffe der Zerspantechnik)