Schnittdaten Fräsen
Schnittdaten Fräsen
Ermittelt Schnittgeschwindigkeit, Drehzahl, Zahnvorschub, Vorschubgeschwindigkeit und Zeitspanvolumen für das Fräsen aus Werkstoff, Werkzeug und Eingriff.
So verwenden Sie das Ergebnis
Die Startwerte stammen aus dem Bereich der Werkstoffdatenbank. Schruppen nutzt die untere Schnittgeschwindigkeit und den oberen Vorschub, Schlichten umgekehrt. Der Zahnvorschub wird auf den Werkzeugdurchmesser umgerechnet, weil die Datenbank für einen Fräser mit 10 mm Durchmesser gilt.
Bei einer Schnittbreite unter dem halben Durchmesser wird der Span dünner, als es der Zahnvorschub vermuten lässt. Der Ausgleich hebt den Vorschub an, bis die maximale Spanungsdicke wieder dem Katalogwert entspricht. Bei sehr kleinem Eingriff steigt der Faktor stark; dann zählt die Grenze von Werkzeug und Maschine.
Prüfen Sie das Ergebnis anschließend mit Schnittkraft und Antriebsleistung, besonders bei großer Schnitttiefe.
Formeln
n = vc · 1000 / (π · D)vf = fz · z · nQ = ap · ae · vf / 1000Spanverdünnung (ae < D/2): fz = fz,Katalog / (2 · √(ae/D · (1 − ae/D)))hm = fz · 2 · (ae/D) / φs, mit cos φs = 1 − 2 · ae/D Quellen: Sandvik Coromant: Formulas and definitions for milling (vc, n, vf, Q); Tabellenbuch Metall: Schnittwerte und Spanungsgrößen beim Fräsen; Sandvik Coromant: Metal Cutting Technical Guide (Spanungsdicke und Spanverdünnung)